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Produktinformation:

Es gibt grundsätzlich 3 verschiedene Varianten der Farbe RAL 7028.
Diese werden nach den Einsatzzeiträumen unterschieden.

Wir bieten Ihnen hier die 2 wichtigsten Varianten des RAL 7028 aus dem Farbtonbregister 840R an:

RAL 7028 Dunkelgelb
RAL 7028 Dunkelgelb Ausgabe 1944 (identisch Dunkelgelb I)



Die Farbe RAL 7028 wurde im Laufe der Kriegsjahre mehrer Male verändert.

*Die ursprüngliche Einheitsfarbe für landwirtschaftliche Maschinen RAL 7028 Dunkelgelb I fand nach unseren Recherchen keine Anwendung bei der Reichswehr und der Wehrmacht.
Es ist jedoch als sicher anzunehmen daß diese Farbe erprobt wurde.

*RAL 7028 Dunkelgelb Ausgabe 1944 wurde ab Oktober 1944 produziert und auf Fahrzeugen, sowie Gerät eingesetzt.
Der Farbton entspricht dem RAL 7028 Dunkelgelb I aus den 30er Jahren und erscheint dunkler, als RAL 7028 Dunkelgelb und bräunlicher als Dunkelgelb nach Muster, nahezu ockerfarben.


*1943 wurde mit der Heeresmitteilung 1943 Nr. 181 vom Februar 1943 ein neuer Buntfarbenanstrich für Kraftfahrzeuge und Geschütze des Heeres nach ausgiebiger Erprobungsphase (Erste Einsätze sind ab Anfang 1942 belegt) verordnet und somit offiziell eingeführt. Es handelte sich hierbei jedoch um die zweite Variante des RAL 7028, genannt RAL 7028 Dunkelgelb nach Muster.
Diese Farbe war deutlich gelber und etwas heller als Dunkelgelb I und wurde nicht in das RAL Farbtonregister aufgenommen.

*im März 1943 wurde das Dunkelgelb nach Muster erneut verändert.
Die neue Farbe hieß einfach nur RAL 7028 Dunkelgelb und war bis Spätsommer / Herbst 1944 bei der Neulackierung in Verwendung.
Sie ist etwas dunkler und weniger Gelb als das Dunkelgelb nach Muster, hat einen ganz leichten Roststich.
Denecke spricht hier von Dunkelgelb III, der historisch korrekte Name lautet schlichtweg RAL 7028 Dunkelgelb.



Für den Sammler heißt dies konkret daß das hier angebote RAL 7028 Dunkelgelb Ausgabe 1944 für Fahrzeuge und Wehrmaterial die den Zeitraum der Reichswehr / Wehrmacht bis 1941 (in der die Farbe durchaus zu Erprobungszwecken
benutzt wurde) und ab Oktober 1944 (minus einige Monate zuvor da auch hier Erprobungsphase!) bis zum Kriegsende darstellen sollen, angewendet werden kann.

Das RAL 7028 Dunkelgelb sollte auf Fahrzeugen und Gegenständen die zwischen März 1943 und Oktober 1944 hergestellt wurden, zum Einsatz kommen.
Sicherlich hatten diverse Hersteller auch nach dem Oktober 1944 noch Bestände dieser Farbe, so daß diese Farbe auch noch Situationen bis zum Kriegsende darstellen kann.

Pauschal betrachtet gab es das Dunkelgelb I , alias Dunkelgelb 1944 den ganzen Krieg über.
Laut Heereswaffenamt wurde die Farbe zwar nur in den oben genannten Zeiträumen eingesetzt, in der Realität, also bei der Truppe wurde allerdings mit Sicherheit (und gerade zu Kriegsende!) jede der 3 verfügbaren Dunkelgelb verwendet.
Für den einfachen Soldaten mit wenig Verständnis zur Farbenlehre, dafür aber mit der Spritzpistole in der Hand, war es vor Ort in den Instandsetzungskompanien nicht immer ersichtlich welches Dunkelgelb er nun gerade im Farbeimer vor sich hatte.

Alleine rohstoffbedingte Farbtoleranzen der damaligen Hersteller können die penibelste Farbrecherche zu einem Fiasko geraten lassen.




Offiziell kam das RAL 7028 Dunkelgelb erst mit der HM Nr. 181 in 1943.
In der Heeresmitteilung 1943 Nr. 181 vom Februar 1943 wird ein neuer Buntfarbenanstrich für Kraftfahrzeuge und Geschütze des Heeres verordnet.

Basis dieser Tarnlackierung ist das dunkel-beige farbene RAL 7028 "Dunkelgelb nach Muster".
Dieses Dunkelgelb nach Muster ist etwas heller als das Dunkelgelb I.

Die aufzumalenden Flecken bestanden aus 2 Farbtönen, RAL 8017 "Rotbraun Nr. 19", und RAL 6003 "Olivgrün", und wurden je nach Jahreszeit, Witterung, und Einsatzraum in entsprechender Menge aufgebracht.
So wurden im Sommer vermehrt olivgrüne Flecken verwendet, wobei im Herbst mehr Rotbraun zum Einsatz kam.

Meist wurden die Fahrzeuge ab Werk in Dunkelgelb lackiert, um dann vor Ort mit den entsprechenden Tarnflecken bemalt zu werden.
Auf vielen Bildern ist zu erkennen daß nun auch bewegliche Teile wie Laufrollen oder Felgen mit Tarnflecken bespritzt wurden.
Durch das Aufsprühen ergaben sich weiche Übergänge.


In der Anfangszeit nach der Einführung des neuen Buntfarbenanstriches wurden vermehrt Fahrzeuge die in RAL 7021, Dunkelgrau Nr. 46 lackiert waren, einfach mit dunkelgelben Flecken übermalt, so daß sich auch hier ein gewünschter Tarneffekt einstellte.


Den ersten Einsatz im großen Stil erlebte der neue Buntfarbenanstrich beim Unternehmen "Zitadelle" auf den dort eingesetzten Panzertypen III / IV / V / VI.
Auch wurden Fahrzeuge und Gerät welche für Afrika vorgesehen waren ab Februar 1943 einheitlich in Dunkelgelb ausgeliefert.

Das Dunkelgelb änderte sich, nicht jedoch die zusätzlich verwendeten Tarnfarben RAL 6003 und RAL 8017.



Da es sich bei RAL 7028 um den neuen Einheitsfarbton handelte, wurden auch nach und nach viele Ausrüstungsgegenstände mit dieser Farbe lackiert.

So trugen unter Anderem:

* Benzinkanister
* Munitionskisten
* Ausrüstungskisten
* Panzerfäuste
* Kochgeschirre
* Feldflaschenbecher

diesen Farbton.



Diese Farbe wurde 1961 aus dem RAL Register gestrichen.
Anhand von originalen Farbtonkarten vom April 1943 und November 1944 ist es uns gelungen diese Farbtöne wieder zu rezeptieren!




RAL 7028 Dunkelgelb

 



RAL 7028 Dunkelbgelb Ausgabe 1944

 



RAL 7028, matt

 

 

   
 
 
Menge / Variante: 
Anzahl:   St





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