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Der Klassiker, genau richtig für alte Behördenfahrzeuge, Kisten und Ausrüstungsgegenstände oder einfach den "getunten Golf" im extravaganten Design.
Die 1K Kunstharzlacke sind sehr einfach zu verarbeiten, trocknen schnell an, und können zusammen mit einem Haftgrund problemlos auf Altanstriche aufgetragen werden.


Mit dem Polyurethanklarlack als letzte Schicht heben sich unsere 1 komponenten Kunstharzlack-Beschichtungen in Punkto Widerstandskraft stark von herkömmlichen 1K Systemen ab.
Selbst Skeptiker, die bisher nur 2K Lacke verarbeiteten, konnten von der Widerstandsfähigkeit und Bestädingkeit gegen Kraftstoffe und Öle unserer 1K Lacke überzeugt werden.

Besonders hervorzuheben ist der extrem hohe Festkörperanteil unserer 1K Kunstharzlacke.
Dieser beträgt bis zu 68%. Dadurch haben unsere 1K Kunstharzlacke nahezu die Festkörperanteile von High Solid Lacken und erreichen eine sehr hohe Trockenschichtdicke.

Durch die Verwendung von kurzharzigen Ölen trocknen unsere 1K Lacke in besonderem Maße schnell an, und weisen im Vergleich zu normalen Kunstharzlack eine resistentere Oberfläche, sowie eine sehr hohe Flexibelität auf.
Bei Fahrzeugen die im Geländeeinsatz hohen Verwindungskräften ausgesetzt sind, ist dies besonders wichtig!




Gerade matte Lacke neigen dazu mit der Zeit "auszukreiden".
Das heisst, die Mattierer welche den Lack stumpf aussehen lassen, waschen sich an die Oberfläche.
Diese weich-hellen Flecken kennt man nur allzu gut von alten Militärfahrzeugen.

Bei unseren Speziallacken wurde diesem Effekt entgegen gewirkt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Lacken, die meisst "glänzend" hergestellt werden und dann mit Mattierer versehen, in der Erscheinungsform "matt" verkauft werden, werden unsere 1K Lacke extra in 3 verschiedenen Erscheinungsformen hergestellt.





matt - glanzlose Erscheinungsform, dadurch anfälliger für Schmutz und Kratzer. Besonders für martialisch aussehende Fahrzeuge zu empfehlen! Unebenheiten im Bleck, Kratzer, oder schlecht vorbereitete Untergünde fallen bei mattem Lack kaum auf.
Ebenso ist das Auftragen mit Pistole, Rolle oder Pinsel am einfachsten.
Der matte Lack verzeiht Lackierfehler.
Reparaturlackierungen sind auch bei altem Lack fast nicht zu sehen.

seidenmatt - die Zwischenstufe auf dem Weg zum Glanz.
Empfehlenswert fuer penibel restaurierte Fahrzeuge, die öfter sauber als dreckig dastehen. Im Endeffekt ist dies Geschmackssache, Armeefahrzeuge wurden matt sowie seidenmatt lackiert.

glänzend - ja auch die Armee glänzt. Spezielle Fahrzeuge (für Ausstellungen, Paraden, oder hohe Offiziere) waren und sind glänzend lackiert.

Hinweis: je glänzender der Lack, desto härter und widerstandsfähiger dessen Oberfläche!


Es gibt übrigens auch zum System passenden Klarlack auf polyurethanbasis, je nach Wunsch matt, seidenmatt, oder glänzend.

Wir erhalten immer wieder Anfragen ob denn dieser Klarlack nötig sei.
Ganz klar: JA!
Dieser Klarlack bildet die nötige Schutzschicht auf dem vorhandenen Decklack, und schützt Diesen vor extremen Umwelteinflüssen.
Ihren neuen Golf bestellen Sie doch auch nicht ohne Klarlack, oder?

Die Bundeswehr hat mittlerweile auch erkannt, daß durch Klarlack versiegelte Fahrzeuglackierungen viel länger halten und eben nicht mehr auskreiden!





Technische Datenblätter für 1K Lacke zum Download


1k-eisenglimmer.pdf [92 KB]
1k-etch-primer.pdf [96 KB]
1k-kaltzinkfarbe-98.pdf [91 KB]
1k-kh-decklacke.pdf [55 KB]
1k-pcs-pvb-saeurefueller.pdf [99 KB]
1k-penetriermittel.pdf [93 KB]
1k-pur-klarlack.pdf [102 KB]
1k-rs-fuellhaftgrund.pdf [97 KB]
spray-kunststoff-haftvermittler.pdf [88 KB]



Sicherheitsdatenblätter für 1K Lacke zum Download


recolor-univerduennung.pdf [403 KB]
sdb-1k-haftgrund.pdf [102 KB]
sdb-1k-kunstharzdecklack.pdf [74 KB]
sdb-1k-pur-klarlack.pdf [73 KB]
sdb-eisenglimmer-stahlschutzlack.pdf [74 KB]
sdb-etch-primer.pdf [103 KB]
sdb-kaltzinkfarbe-98.pdf [73 KB]
sdb-kunststoff-haftvermittler.pdf [174 KB]
sdb-rostprimer-penetrierend.pdf [74 KB]
sdb_pvb_saeurefueller_d.pdf [82 KB]
silikonentferner.pdf [44 KB]



Jeder vernünftige Lackaufbau besteht aus einer Grundierung, einer Decklackschicht, und einer Klarlackschicht.
Es ist unsagbar wichtig, dass die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt sind.
So sollte der Klarlack zum Decklack passen, so wie die Grundierung zum jeweiligen Untergrund. Die Verwendung fremder Systemkomponenten wie Verdünnung, Grundierung, Decklack, oder Klarlack führt in der Regel zu Problemen. Daher sollte hier keine Vermischung mit anderen Herstellern stattfinden.
Extrem wichtig, gerade bei matten Lacken ist die Verdünnung.
Es bringt nichts hier ein paar Euro zu sparen und billige Baumarktqualität zu verwenden.
Diese Verdünner können die Farbechtheit und den Glanzgrad der Lacke negativ beinflussen!

Eine Lackierung braucht zwingend einen passenden Haftgrund!!
Egal ob auf Altanstriche, blankes Metall, Rost, oder Edelmetalle lackiert wird, es muss der passende Haftgrund verwendet werden!


Es handelt sich bei allen hier angebotenen Lackartikeln, wenn nicht besonders gekennzeichnet um 1 Komponentenlacke, das heißt es muss kein zusätzlicher Härter mit komplizierten Mischtabellen beigefügt werden.
Lediglich ein wenig Verdünnung ist nötig um den Lack ablüften zu lassen.
Nur bei unseren 2K Lacken ist ein spezieller Härter nötig, welcher in der Regel als Set mit dem Lack geliefert wird.
Die Mischungsverhältnisse sind auf den Dosenetiketten aufgedruckt.

Tipp: Stellen Sie die Farbeimer nach Gebrauch auf den Kopf!
So dichten sich die Eimer selber ab und die Farbe wird auch noch nach Jahren verwendungsfähig bleiben.


Die im Internet dargestellten Farbtafeln können leider nie den Farben in der Wirklichkeit entsprechen!
Falls Sie sich bei einer Farbe unsicher sind, bestellen Sie einfach 0,75L zum Testen oder fragen Sie uns nach einem Kartonmuster.
Farbmusterkarten sind hier erhältlich.



Verarbeitungshinweise Decklacke:

Entnehmen Sie Verdünnungsverhältnisse, Düsengrößen, Verarbeitungstemperaturen und Trocknungszeiten bitte unseren Technischen Merkblättern, passend zu den entsprechenden Lacken.

Je nach Temperatur und Luftfeuchte kann es nötig sein die Verdünnerverhältnisse leicht! zu erhöhen.
Das ist keine Wissenschaft, einfach vor dem eigentlichen Lackieren ein grosses Stück Blech nehmen und einen Testdurchgang machen. Die Farbe sollte nach einigen Sekunden ineinander verlaufen.
Nun das Verdünnerverhältnis merken und auf alle weiteren Lackierarbeiten mit der gleichen Farbe / Tag anwenden.
Einheitliche Fahrzeugoberflächen sollten immer an einem Tag mit einer "Anmischung" behandelt werden, da es sonst zu Farbunterschieden kommen kann.

Die Lackierpistole sollte so eingestellt sein, daß sie nicht zu stark vernebelt. (Abgesehen beim Lackieren einer stumpfmatten Oberfläche während des letzten Spritzganges)
Bildet sich im Lack eine rauhe Oberfläche wird mit zuviel Luft (Eingangsdruck und/oder Luftmenge in der Pistole) gearbeitet.
Evtl. sollte man auch das Verdünnungsverhältnis heruntersetzen.

Lackiert wird im Kreuzgang.
Den einzelnen Schichten hier kurz Zeit geben um anzutrocknen.
Niemals eine dicke Schicht auftragen, immer mit mehreren dünnen Schichten arbeiten.

Zwischen dem Auftragen von Decklack und Klarlack sollte dem Decklack genug Zeit gegeben werden um vollständig auszulüften > er sollte absolut trocken sein.
In der Regel reichen bei ordnungsgemäßer Verarbeitung beim Spritzen 12 Stunden, beim Rollen 24 Stunden aus.



Speziallacke, Rostschutz, Mattlacke, Abwaschbare Autolacke